Montag, 5. April 2010

Fuchs


Diesen prächtige Rotfuchs sah ich, als er die Straße überquerte. Etwas schien ihn angelockt zu haben. Es war in der Nähe der Stadt und von den wenigen Autos ließ er sich nicht stören.

Yukon River


Der eisige Winter lässt Flüsse und Seen für Monate erstarren? Nicht in diesem Winter. Am 22. Januar zeigte sich der Fluss noch in der Nähe von Whitehorse so. Es war einfach nicht kalt genug und die Eisdecke sollte sich auch nicht schließen. Die Temperatur betrug an diesem Tag gerade einmal minus 7 Grad.
Für einige Tage hatten wir minus 27 Grad. Kälter sollte es nicht werden. für den Süden des Yukon ein milder Winter.

Oh!! Oh!!


Nichts passiert! Außer einer Lehre und etwas Blechschaden. Doch wenn es wieder einmal geschneit hat, sehen wir so etwas auf dem Klondike Highway mehrmals im Winter. Nicht immer liegt das Auto auf dem Dach.
Für Europäer einfach, oder? Handy raus, Abschleppdienst oder Krankenwagen bestellen. Doch im Yukon? Verlässt man Whitehorse nach Norden, so gibt es nach 40 Kilometern kein Funksignal mehr. Darum sollte immer eine Notausrüstung im Auto sein. Hat man Glück, so ist ein bewohntes Gebäude mit einem Telefon in der Nähe. Sonst kann man nur auf das nächste Fahrzeug warten. Die Hilfe ist dann sicher - wir Yukoner sind so.

Winterland


Es sind erst wenige Zentimeter, doch das Land schmückt sich für die langen, dunklen Monate. Erst im April wird es Frühling und der Schnee kann bis in den Mai hinein liegen bleiben.

Es hat geschneit


Nun hat es geschneit. Noch nicht viel, doch trotzdem räume ich mit der Schneefräse unserem Fahrweg. Vom Klondike Highway an unserem Haus vorbei sind es schon 100 Meter, was nur mit der Schneeschaufel nicht einfach zu bewältigen ist.

Feuerholz


Feuerholz wird im Yukon wahrscheinlich niemand zu viel haben. Denn mit Holz wird noch sehr viel geheizt. Die Wärme erscheint mir angenehmer, als wenn sie von einer Zentralheizung kommen würde. Im Herbst oder im Winter - wenn es nicht besonders kalt ist - bin ich oft dabei, die Stämme in die gewünschte Länge zu zersägen und die Stücke zu spalten. Das benötigt Zeit, doch die Beschäftigung macht mir Freude. Was wir im Durchschnitt verbrauchen, ist schon eine beachtliche Menge. Zu einer Reihe aufgesetzt, würde es so aussehen: 1,2 Meter hoch, 1,2 Meter breit und ungefähr 20 Meter lang. Falls es ein langer, besonders kalter Winter geben sollte, zu Vorsicht noch etwas mehr.

Frostig


Es gab am Anfang des Winters kaum Schnee. Oft lastete auf dem Land ein eisiger Nebel, der sich an Büschen und Bäume als frostige Kristalle zeigte. Aber die Straße blieb lange frei und das Fahren war angenehm