Freitag, 17. September 2010

Regenschauer


Die Berge im Osten rücken immer näher. Nun sind wir schon Stunden unterwegs. Manchmal sehen wir einen Regenschauer in der Ferne. Wenn die Straße nass ist, fährt es sich fast wie auf Seife. Aber dann staubt es auch nicht.

Pappeln


Nach Norden, immer der Schotterstraße folgen. Und immer wieder die Farben des Indianersommers bestaunen und genießen.

Hyland River


Flüsse wie dieser warten in dieser Region darauf, mit dem Kanu erkundet zu werden. Der Osten des Yukon wird nicht oft besucht doch gerade der Herbst zeigt, wie schön es hier sein kann.

Nahanni Range Road


Auf dem Robert Campbell Highway nach Norden. Nach 60 km hört die Teerdecke auf. Bei km 110 biegen wir nach Osten ab. Die Nahanni Range Road. Eine Sackgasse, die wenige Kilometer nach der Grenze in die Northwest Territories endet.
Der Fahrweg ist überraschend gut in Ordnung. Die Temperatur um die 12 Grad und ein herrlicher, sonniger Herbsttag breitet sich aus.

YT, BC, NWT


Gegen 8.00 Uhr sind wir in Whitehorse los gefahren. Das ist mein Fahrgast, der eine Kanutour machen will, seine Hündin Rikki und ich. Zuerst auf dem Alaska Highway nach Süden, verlassen kurz den Yukon, fahren etwas durch British Columbia und dann nach Osten, bis Watson Lake. Rund 450 Kilometer.
In Watson Lake stellte 1942 ein US Soldat, der am Bau der berühmten Straße beteiligt war, ein Schild von seinem Heimatort auf. Schild auf Schild folgte in den kommenden Jahrzehnten. Aus der ganzen Welt wurden sie mitgebracht. Heute besteht der Schilderwald aus 67 900 Einzelschildern.
Wir halten uns nicht lange auf, wollen heute noch in die Northwest Territories.

Montag, 6. September 2010

Ernte


Gestern zeigte das Thermometer - 4 Grad an. Langsam wird es Zeit für die Ernte aus unserem Gewächshaus.
Von den kleinen Gurken erhielten wir bisher 70 Stück. Gaby hat sie schon alle eingemacht. Vielleicht bekommen wir noch ein Dutzend mehr, bevor wir das Gewächshaus schließen.
Von 22 Pflanzen pflückten wir bisher 251 rote und einige gelbe Tomaten. Wir hatten verschiedene Arten gezogen und die Größe fällt unterschiedlich aus. Doch das ist noch nicht einmal die Hälfte von dem, was noch zu erwarten ist. Ein ungewöhnliches Tomatenjahr für uns.

Der erste Schnee


Der September begann mit grauen Wolken und etwas Regen. Dann regnete es für zwei Tage fast ohne Unterbrechung. Die Temperatur erreichte am Tage gerade einmal 6 bis 8 Grad. Der ausgetrocknete Boden saugte sich voll. Zu lange war es sehr trocken gewesen. Vor zwei Tagen zeigte sich am Morgen die Sonne. Wir bekamen einen herrlichen Herbsttag. Noch etwas zeigte sich: Der erste Hauch von Schnee auf unserem "Hausberg".