Samstag, 18. September 2010

Alaska Highway


In Watson Lake getankt. Endlich wieder freie Fahrt. Die Straße ist geteert. Ein Truck kommt mir auf dem Alaska Highway entgegen. Nur noch 500 Kilometer, dann bin ich daheim.

Baiersdorf, Usingen und Kanata


Zwei Welten nebeneinander. Deutschland, Usingen im Taunus und Kanata in Ontario. Nun bin ich nach mehreren Stunden wieder in Watson Lake, fahre am Schilderwald vorbei.

Robert Campbell Highway


Die Baustelle liegt noch im Nebel. Sie ist ungefähr 10 Kilometer lang. Der Boden ist weich, manchmal matschig. Die Arbeiter sind mit den schweren Maschinen eifrig beschäftigt. Sie wollen fertig werden, bevor der Winter kommt.

Spruce Grouse


Was auch immer der Grund ist - Waldhühner lieben die Straße. Sie stehen in kleinen Gruppen auf der Fahrbahn und wenn man sich flott nähert, flattern sie nur im letzten Moment davon. Über 30 Hühner scheuchte ich auf, eines hätte ich mit den Scheibenwichern erschlagen können.
Gelegentlich flitzte ein Schneeschuhhase über die Fahrbahn. Der Winter scheint noch nicht nahe zu sein, denn sie tragen noch ihr braunes Fell.
Der Hahn, mit seinem roten Augenschweif, sieht prächtig aus.

Sonne und Nebel


Die Pappeln baden sich im weichen Morgenlicht. Es sieht herbstlich aus. Dahinter nicht, denn dort ist es braun-schwarz. Ein Feuer hat hier im Sommer gewütet. Dort liegt auch noch eine dicke Nebelbank, die noch nicht verschwunden ist.

Morgensonne


Über eine Stunde war ich schon unterwegs, hatte keinen Menschen, kein Auto gesehen. Dafür zeigte sich endlich die Sonne und glitt mit ihren Strahlen über die Berge.

Frostige Nacht


Mein Schlafsack war warm, doch um 6.00 Uhr war ich von der Temperatur doch etwas überrascht. Das Thermometer zeigte minus 10 Grad an. Doch gleichzeitig nicht unerwartet, denn ich befand mich im Gebirge.
Morgennebel hatte sich an die Bäume gelegt und ein Kunstwerk geschaffen. Die Luft war frisch. Einen heißen Kaffee, Frühstück - und weiter unterwegs.