Freitag, 24. September 2010

Morgennebel


In den letzten Tagen sah es an vielen Gewässern und in Tälern ähnlich aus. Ob am Fox Lake, Lake Laberge, dem Takhini oder Yukon River. Auch bei uns am Fox Creek gab es Morgennebel, mit webenden Dunstschwaden, die sich erst langsam in der Morgensonne auflösten. Herbstzeit.

Sonntag, 19. September 2010

Schneckengehäuse


Preiselbeeren haben wir reichlich gesammelt. Fische dagegen keine gefangen. Um diese Zeit haben sie noch nie gut gebissen. Aber wir haben am Sandstrand Hunderte von kleinen bis mittleren Gehäusen entdeckt. Von Schnecken, die im Fox Lake leben. Als dann am frühen Abend noch eine Kette Gänse über uns hinweg zog - weit, weit oben - hörten wir ihren Rufen zu. Ein schöner Abschluß für einen Tagesausflug daheim.

Cranberry


Wie unsere Tomaten sind auch die Preiselbeeren in diesem Jahr reichlich vorhanden. Das ist nicht in jedem Jahr so. Aber wir genießen es, die Früchte zu pflücken. Entgegen einiger "Empfehlungen" haben wir kein Bearspray und auch kein Gewehr dabei.
Die Temperatur beträgt angenehme 12 Grad. Heute hat Gaby vier Gläser von den gesammelten Früchten eingemacht.

Fox Lake


Der 20 Kilometer lange See liegt fast vor unserer Haustür. Es ist Zeit, den herrlichen Sonnentag zu nutzen. Mit unserem Boot sind wir in weniger als 5 Minuten dort. Den Bootsanhänger ins Wasser fahren, das Boot losbinden und schon können wir hinaus auf das leicht türkisfarbene Wasser.
Angel auswerfen und am abgelegenen anderen Ufer Beeren sammeln.

Tomatenernte


Durch die Nachtfröste haben wir unser Gewächshaus geschlossen. Wir wollen nicht noch heizen, denn das bringt die Pflanzen nicht viel weiter. Erntezeit.
Anfang August pflückten wir die ersten roten Tomaten. Dann entwickelte sich eine regelrechte Flut, wie wir sie noch nie erlebt haben. An roten Tomaten erhielten wir 446 Stück. Die Gesamtmenge betrug 1075 Tomaten.
Was machen wir damit? Zuerst einmal essen, denn wir mögen Tomaten. Dann einige noch reifen lassen, andere grün einmachen oder ein Körbchen voller roter Früchte zu unseren Nachbarn bringen.

Alpine Bear Berry


Die Alpen-Bärentraube wächst an einigen Stellen dicht wie ein Rasen. Dieser kleine Strauch hat mich schon immer begeistert. Sein Farbenspiel ist einzigartig. Der Strauch hat auch kleine, rote Beeren, die allerdings mehlig schmecken. Sie werden nicht größer als eine Erbse. (Eine Beere versteckt sich im rechten Drittel des Bildes in der Mitte). Früh am Morgen sind die Blätter schon von Reif überzogen. In den letzten Nächten hatten wir Temperaturen von minus 4 bis minus 6 Grad.

Strauchbirke


Wie ich bei meiner zweitägigen Reise festgestellt habe, breitet sich der prächtige Indiansummer im ganzen Yukon aus. Auch bei uns ist es bunt geworden und die Strauchbirke verwandelt sich zu einem farblichen Kunstwerk. Die Temperaturen steigen am Tage bis auf 15 Grad. Vor einem reinen, blauen Himmel konnte ich Kraniche nach Süden fliegen sehen.