Donnerstag, 17. November 2011

Whitehorse


Die Hauptstraße in Whitehorse, Hauptstadt des Yukon. Gestern und heute schneite es, der Wind war eisig. Winterchaos. Fahrer hatten Schwierigkeiten, wenn sie anfahren oder stehen bleiben sollten. Schlechte Reifen. Auch das ist der Yukon.
Auf dem Klondike Highway fuhr ein unsicherer Fahrer in der Mitte der Fahrbahn, mit Tempo 50. Nun ist kein Zweifel mehr - wir haben Winter.

Dienstag, 15. November 2011

Lake Laberge


Einige Stunden gab es noch feinen Nieselschnee, dann kämpfte sich die Sonne durch. Eisnebel über dem Lake Laberge hat sich zu einer dicken Wolke erhoben. Der Himmel zeigte sich blau und wolkenlos und es wurde sofort kälter.
In Whitehorse soll es noch schneien und in der Nacht -17 Grad bleiben. Wir gehören wieder einmal mehr zu Carmacks. Wir haben -25°, in Carmacks werden -27° erwartet und in Dawson sogar -31°.

Grouse


Das Land ist zu einem gewaltigen Buch geworden. Auf den weißen Seiten kann man lesen, wer noch in der Nähe wohnt, oder nur einmal so vorbei gekommen ist.
Die Schneeschuhhasen trampeln leicht zu erkennende Pfade durch den Busch. Weniger als 100 Meter von uns ist ein Kojote durchgezogen. Hier ist ein Grouse gelandet, das nordische Waldhuhn. Die feinen Rillen unten im Bild sind die Federabdrücke von einer seiner Schwingen.

Fox Creek


Eis hat sich schon auf dem Bach gebildet. Immer wieder brechen große Stücke ab, werden von der Strömung noch einige Meter mitgenommen, bis sich die Schollen festsetzen. Es ist erst 16.00 Uhr und das Licht der Sonne sieht aus, als komme es aus einem versteckten Krater.

Wintersonne


Um 9.00 Uhr geht die Sonne auf - falls man sie sehen kann. Denn in den letzten Tagen hat es immer wieder geschneit. Siebeneinhalb Stunden später geht sie unter. Hier steht sie über dem Höhenzug am Fox Lake. Auch wenn es so aussieht, der See ist noch nicht zugefroren. Am Ablauf sind vielleicht zwei Kilometer von Eis bedeckt. Die restlichen rund 18 Kilometer sind noch offen.

Freitag, 11. November 2011

Die letzten Vier


Ohne Perry hätte ich die Kamera nicht in der Hand gehabt. Denn damit habe ich nicht gerechnet. Noch einmal zogen vier Schwäne vorbei. Heute, am Nachmittag, als es nicht mehr schneite. Warum hatten sie sich nicht den großen Gruppen angeschlossen? War ein Vogel krank gewesen, vielleicht verletzt und die anderen hatten gewartet?

Schnee


Die letzten Tage waren trübe und grau. Gestern und heute hat es geschneit. Ungefähr sieben, acht Zentimeter. Der Schnee ist leicht und flockig. In den nächsten Tagen soll es noch mehr geben und er wird für länger als fünf Monate liegen bleiben. Die Temperatur stieg gerade einmal auf -8°.
Perry genießt seine Freiheit, kommt und geht wie er will, denn für lange Jahre lebte er an der Kette. Den Schnee scheint er zu lieben, denn zufrieden sieht er schon aus.